ESRS-Tabelle: Policies – Actions – KPIs

ESRS-Tabelle: Policies – Actions – KPIs

ESG | ESRS: Flachdach – Feuchte – Monitoring

Hier finden Sie die ESRS-Tabelle.

ESG‑ & Regulatorische Vorteile:

  • Erfüllung von ESG‑ und ESRS‑Anforderungen (insb. E1, E5, S‑ und G‑Themen)
  • Verbesserte ESG‑Bewertung des Immobilienportfolios
  • Unterstützung der EU‑Taxonomie‑ und CSRD‑Berichterstattung
  • Nachweisbare Nachhaltigkeitsmaßnahmen statt rein deklarativer ESG‑Strategien.

Smart überwacht. Nachhaltig betrieben.

ESRS: Wenn Dächer mitdenken – Nachhaltigkeit in Echtzeit.

ESRS: Wenn Dächer mitdenken - Nachhaltigkeit in Echtzeit.

Schäden vermeiden, Ressourcen schonen, Verantwortung nachweisen.

ESRS E1 – Klimawandel (Mitigation & Adaptation)

Das eingesetzte digitale Feuchte‑Monitoring unterstützt die Anpassungsfähigkeit von Gebäuden an klimawandelbedingte Risiken, insbesondere zunehmende Starkregenereignisse und langanhaltende Feuchtebelastungen. Durch die frühzeitige Erkennung von Feuchteeintritten werden Substanzschäden vermieden und die Nutzungsdauer der Dachkonstruktion verlängert. Dies reduziert den Bedarf an vorzeitigen Sanierungen und trägt mittelbar zur Senkung material-, transport- und baustellenbedingter Emissionen über den Lebenszyklus des Gebäudes bei.

ESRS E5 – Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft

Das Monitoring ermöglicht eine zustandsbasierte Instandhaltung des Flachdachs. Durch gezielte, kleinräumige Eingriffe anstelle großflächiger Sanierungen werden der Materialeinsatz sowie der Abfallanfall reduziert. Die Verlängerung der Lebensdauer der Dachkonstruktion trägt zur effizienten Nutzung eingesetzter Ressourcen bei und unterstützt die Ziele einer nachhaltigen, lebenszyklusorientierten Gebäudebewirtschaftung.

ESRS S1 – Eigene Belegschaft

ESRS S4 – Nutzer und betroffene Gemeinschaften

Das überwachte Flachdach leistet einen Beitrag zur Sicherstellung sicherer und funktionsfähiger Arbeits- und Nutzungsbedingungen in Gebäuden mit kritischer Nutzung.
Durch die Vermeidung ungeplanter Wasserschäden werden Risiken für Beschäftigte, Nutzer und Einsatzkräfte reduziert. Gleichzeitig werden Betriebsunterbrechungen und Nutzungseinschränkungen minimiert, was insbesondere bei sicherheitsrelevanten Einrichtungen zur Stabilität der Leistungserbringung beiträgt.

ESRS G1 – Unternehmensführung

Die kontinuierliche Zustandsüberwachung des Daches stellt eine objektive, nachvollziehbare Datengrundlage für Betreiberentscheidungen bereit. Diese unterstützt eine risikobasierte Instandhaltungs- und Investitionsplanung sowie die Erfüllung von Betreiber- und Sorgfaltspflichten.
Die dokumentierten Messdaten erhöhen die Transparenz gegenüber Versicherungen, Prüfstellen und Aufsichtsbehörden und stärken die Nachweisfähigkeit im Rahmen von Risiko‑, Nachhaltigkeits- und Investitionsberichten. Damit trägt das System zu einer vorausschauenden, regelkonformen und datenbasierten Governance im Gebäudemanagement bei.

ESG‑ & Regulatorische Vorteile:

  • Erfüllung von ESG‑ und ESRS‑Anforderungen (insb. E1, E5, S‑ und G‑Themen)
  • Verbesserte ESG‑Bewertung des Immobilienportfolios
  • Unterstützung der EU‑Taxonomie‑ und CSRD‑Berichterstattung
  • Nachweisbare Nachhaltigkeitsmaßnahmen statt rein deklarativer ESG‑Strategien.

Smart überwacht. Nachhaltig betrieben.

Richtlinie Feuchte Monitoring

Richtlinie für Dichtheits- und Feuchte Monitoring

Zu spät erkannte Feuchteschäden an und in Gebäuden belasten die Volkswirtschaft in Bezug auf Schadensfolge- und Sanierungskosten enorm. Feuchteschäden in Gebäuden verursachen hygienische Defizite und führen zu psychischen Belastungen der Bewohner mit Verlust der Lebensqualität. Umweltrelevante Folgen sind ebenso von großer Bedeutung, da die Beschädigung der Bausubstanz erheblichen Material-, Arbeits- und Geräteaufwand für Sanierungen erfordert. Speziell die hohe Entsorgungskapazität feuchtegeschädigter Baustoffe wirkt sich belastend auf die ÖKO-Bilanz aus. Vordringliches Ziel ist es in Zukunft, über Gebäudeassistenzsysteme den Wasserdichtheits- Feuchtezustand, ohne dass Eingriffe in das Bauteil erforderlich werden, visualisiert zu bekommen. Die vorliegende IFB- Richtlinie schafft Grundlagen für die Planung und Ausführungen von Dichtheits- und Feuchte-Monitoringsystemen in Bauteilen der Gebäudehülle sowie in Nassräumen und beim Behälterbau. Geschlechtsbezogene Aussagen in dieser IFB- Richtlinie sind auf Grund der Gleichstellung für beiderlei Geschlecht aufzufassen bzw. auszulegen.

Anwendungsbereich

Dichtheits- und Feuchte-Monitoringsysteme können bei Bauteilen eingesetzt werden, die einer direkten Beobachtung entzogen sind und bei denen längerfristig unerkannt einwirkende Feuchtigkeit oder freies Wasser ein erhöhtes Risiko hinsichtlich der bestimmungsgemäßen Funktion der Konstruktion oder der Nutzung darstellen kann. Bei außen liegenden Bauteilen befindet sich das Dichtheits- und Feuchte-Monitoringsystem im Regelfall innerhalb des Bauteilschichtaufbaus z.B. im Flachdachaufbau zwischen diffusionshemmender Schicht und Feuchtigkeitsabdichtung. Dichtheits- und Feuchte-Monitoringsysteme sind nicht dazu bestimmt, Materialfeuchtemessungen der Baukonstruktion durchzuführen.

Richtlinie für Dichtheits- und Feuchte Monitoring.